MARKTKAFFEEKLATSCH KLATSCH

Strategie für den Müll?




Eine Strategie zu haben ist nicht verkehrt beim Handel mit Wertpapieren.
So kann man schon sagen dass die Denkspiele zur Strategieerstellung
schon fast zum Dauerauftrag in der Denkzentrale mutieren.
So auch nach dem Markteinbruch unmittelbar nach bekanntwerden der Krise.
Also frisch ans Werk, Denksport vom Feinsten war gefragt was denn nun geschehen könnte.
Klar war nur dass wenn eine solche Abwärtsbewegung stattfand es wieder aufwärts gehen
sollte. Was wären die Alternativen? Einerseits könnte das Markttief nochmals
unterboten werden, andererseits könnte es eine Erholung geben welche alle Verluste
als kurze Delle zurücklässt. Da die Situation absolut undurchsichtig
war entschied ich mich für eine kleine (wann auch immer) Erholung und danach
alsbald einen kräftigen Rutsch unter den letzten Tiefpunkt.
So fand die Strategie ihren Weg von der Denkzentrale auf das Papier.
Es sollte ein gestaffelter Einstieg bei neueren Tief's stattfinden um einen möglichst
guten Durchschnittspreis zu erhalten. Und was passierte? Alles kam erstmal anders
wie erdacht. Der deutsche Leitindex stieg an auf Werte welche in meiner Strategie niemals
einer Erwähnung würdig gewesen wären. Jetzt stehen zwei Verhaltensweisen im Raum.
Entweder bin ich zu ungeduldig und die Strategie kriecht aus der Schublade
wieder auf den Schreibtisch wenn die Märkte unter das letzte große Tief
fallen sollten. Oder die Denkzentrale hatte wieder mal Pech im Betrieb und die Märkte
steigen weiter. Es bleibt in jedem Fall spannend und die Denkzentrale arbeitet
natürlich schon wieder unermüdlich an weiteren möglichen Szenarien um ggf. Schublade
oder Papierkorb zu füllen. In diesem Sinne: Gute Trades und erfolgreiches Denken!